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es gibt unzählige Abschiedsmomente. Und nicht wenige erscheinen als unwiderruflich. Überschrieben mit einem großen: Nie wieder! Niemals mehr einander in die Augen sehen. Nie wieder Worte wechseln. Fragen, die scheinbar ohne Antwort bleiben. Was bleibt da überhaupt? Und wo-hin mit der Liebe, die noch gelebt werden wollte und will? Wohin mit den Worten, die gesagt und den Gesten, die gezeigt werden wollen? Das Matthäusevangelium führt uns vor Augen, wie Jesus Abschied nimmt. Es ist, als tröste er seine Freunde, bevor er sie verlässt.

Das wird allerdings ihre Trauer nicht einfach verschwinden lassen. Sie lässt sich ja nicht automatisch durch was auch immer überspringen. Doch Jesus scheint einen Weg zu kennen, wie sie sich überleben lässt. Ein Geheimnis, dass er Ihnen und uns nicht vorenthalten will.

Ich bleibe, sagt er, auch wenn ich gehe. Auf eine andere Weise bin ich euch dann nah. Bin da, wenn ihr miteinander Abendmahl feiert und euch dabei an mich erinnert. Gehe mit euch, wenn ihr anderen am Evangeli-um, an der guten Nachricht, Anteil gebt. Bin bei euch, wenn ihr einander oder jemandem Gutes tut.

„Ich bin bei euch alle Tage“

das sagt nicht irgendwer. Das spricht der, welcher die Auferstehung und das Leben verkörpert, der „Weg, Wahrheit und Leben“ anbietet.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes Osterfest
Ihr / Euer Pfarrer Thomas Mallschützke

 

           

 


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