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Nachdem Martin seinen Mantel mit dem Bettler geteilt hatte, zog er wieder zurück nach Frankreich. Er baute sich eine einfache Hütte und lebte dort ganz für sich allein. Er betete in der Stille für alle Menschen auf der Erde und dachte über die Worte der Heiligen Schrift nach. Im Laufe der Zeit aber kamen immer mehr Männer zu ihm, die mit Martin zusammen ein einfaches Leben führen wollten. Sie lasen gemeinsam in der Bibel und halfen Armen und Kranken.

Allmählich wurde überall bekannt, dass Martin Menschen und Tiere liebte. Als der Bischof von Tours starb, drängten die Menschen die anderen Bischöfe, Martin zum neuen Bischof zu wählen. Aber Martin saß lieber auf einem kleinen harten Hocker als auf einem prächtigen Bischofsstuhl. Er wollte ein bescheidenes Leben für Gott führen.

Dann war Martin auf dem Weg zu einem Kranken in einem kleinen Dorf. Da kam eine große Schar Menschen auf ihn zu. Sie hoben die Arme und riefen: „Martin! Martin! Du sollst unser neuer Bischof sein!“ Aber Martin bekam Angst. Also floh er vor den Menschen und versteckte sich schnell in einem Gänsestall. Alle suchten vergebens nach ihm.

Als die Gänse den Fremden sahen, schnatterten sie aufgeregt. Die Menschen gingen dem Lärm nach und entdeckten den Mönch. Feierlich geleiteten die Menschen ihn nun in die Stadt. Alle Glocken läuteten, als Martin zum Bischof gewählt wurde.

 

Rezept: Leckere Martinsgänse

Das wird gebraucht:

500 g Mehl 2 Eier

1 gestr. TL Backpulver 2 Eigelb

250 g Butter oder Margarine Rosinen

100 g Zucker 1 Eigelb zum

1 Päckchen Vanillezucker Bestreichen

 

So wird es gemacht:

Das Mehl und das Backpulver in eine Schüssel sieben. Die Butter in kleinen Stückchen sowie die restlichen Zutaten dazugeben und alles gut verkneten. Den Teig in eine Folie einschlagen, und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen und dann auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Die Martinsgänse mit einer Form ausstechen oder mit Hilfe einer Pappschablone ausschneiden und je eine Rosine als Auge in den Teig drücken. Die Gänse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und bei 180 °C in etwa 15 Minuten goldbraun backen.


 

Vor langer Zeit lebte ein Mann namens Ahab. Er war der König von Israel. Ahab glaubte nicht an Gott.

Er glaubte an einen Wettergott namens Baal. Für ihn ließ er sogar einen Tempel bauen. Das gefiel Gott gar nicht. Deshalb schickte Gott Elija zu Ahab. Elija war ein Prophet, eine Art Seher. Er erzählt den Menschen, was Gott ihm aufgetragen hat. Elia ging also zu Ahab. Er erzählte ihm, was Gott gesagt hatte:
„Es wird in den nächsten Jahren keinen Regen mehr geben, außer, ich will es.“
Gott wollte Ahab damit zeigen, dass er den Regen machte und nicht Baal. Anschließend sagte Gott zu Elija: „Gehe weg von hier und verstecke dich an einem Bach namens Kerit. Dort wirst du genug Wasser haben, das du trinken kannst. Du wirst auch keinen Hunger leiden. Die Raben werden für dich sorgen.“

Elija hörte auf Gott. Er ging zu dem Bach. Dort war er in Sicherheit. Ahab konnte ihn dort nicht finden. Das war sehr wichtig, denn Ahab war sehr böse. Er wollte Elija gefangen nehmen. Schließlich hatte er dem König die schlimme Botschaft gebracht. Ohne Regen hatte Israel es nämlich ziemlich schwer. Elija ging es gut. Er hatte genug zu trinken. Jeden Abend brachten die Raben ihm Brot und Fleisch. Der Prophet hatte also auch genug zu essen. Gott sorgte für Elia. (frei nach 1 Könige 16,29-17,6)

heute kommt nun, wie angekündigt, der 2. Teil des Filmes: „Die Ostergeschichte“.

https://www.youtube.com/watch?v=AqLLTMnwLIc

 

Außerdem findet ihr hier eine Vorlage zum Feiern eines Kindergottesdienstes in Familie, den ein Team unter Anleitung der Bezirkskatechetin Heike Urban erstellt hat. Herzliche Einladung dazu und viel Freude!

In der geöffneten Marienkirche findet ihr ab dem Wochenende einen Kreuzweg für Kinder zum Anschauen, den Nicole Großmann erstellt hat.

Außerdem könnt ihr euch am Ostersonntag ein Licht an der Osterkerze anzünden und mit nach Hause nehmen. 

 

Hier geht's zu den Bastelbögen:


Ein gesegnetes Osterfest wünscht Euch - Ch. Staude


 

 

           

 


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