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Bildbetrachtung zur Jahreslosung 2020

Ich glaube, hilf meinem Unglauben! Markus 9,24

Es gibt Momente im Leben, da ist alles in Aufruhr. Was bisher im Gleichgewicht war, gerät ins Wanken. Tiefe Glaubensüberzeugungen stehen plötzlich in Frage. In der Jahreslosung für 2020 begegnet uns ein Mensch, der darum ringt, glauben zu können. Das Bild zur Jahreslosung von Dorothee Krämer nimmt diese innere Zerrissenheit und den Schrei nach Hoffnung auf.

Ich glaube – wenn nichts mehr sicher ist.

Es ist auf den ersten Blick ein Wirrwarr verschiedener Linien und Striche, das uns auf dem Bild von Dorothee Krämer entgegenkommt. Schwarze gezackte Linien sind zu erkennen und Linien, die in verschiedenen Blauschattierungen schimmern. Mir scheint, dass unser Leben in manchen Momenten diesem Ineinander verschiedenster Strichführungen und Farben gleicht. Wenn das, was wir glauben, durcheinander gekommen ist und alle frommen Gefühle verweht sind vom Wind des Zweifels. Ungefähr in der Mitte des Bildes meine ich einen Baum erkennen zu können. Er ist gebeugt, als ob der Sturm ihn zu Boden drückt und zu entwurzeln droht. Wenn der Zweifel unser Leben durcheinander wirbelt, dann droht ausgerissen zu werden, was wir felsenfest geglaubt haben. In den Linien und gezackten Strichen leuchten Gelbtöne auf. An einigen Stellen durchbricht ein heller Lichtstrahl die dunklen Linienführungen. Beides ist da: Hell und Dunkel, zackig-scharfe Strichkanten und helle, breite Farbbahnen. So wie es in unserem Leben beides gibt: lichte und dunkle Momente, Schönes und Trauriges. Glaube ist dadurch gekennzeichnet, dass wir hoffen und bangen, dass wir fest vertrauen und dann wieder mit dem Zweifel ringen. Mein Blick bleibt am Baum in der Bildmitte hängen. Feste Wurzeln muss er haben, sonst hätte der Sturm ihn mit Leichtigkeit umgeworfen.

Gedanken von Pfarrer Cornelius Kuttler


 

4.000 Schulanfänger und Schulanfängerinnen im Partnerkirchenkreis Meru in Tansania sollen wieder blaue Schulrucksäcke erhalten.

So wie sich bei uns Kinder auf eine Zuckertüte freuen, wünschen sich afrikanische Kinder einen Schulrucksack und wollen in die Schule.

So wird es gemacht:
Im Pfarramt der Kirchgemeinde kann man für 10 € einen leeren blauen Rucksack erwerben. Damit ist auch der Transport nach Tansania bezahlt.

In den Rucksack werden gepackt:

  • 1-2 Hefte A5
  • 1 Bleistift
  • 1 kl. Lineal (max. 20 cm)
  • 1 Radiergummi
  • 1 Spitzer
  • 1 großer Metalllöffel
  • 1 Gästehandtuch
  • 1 großer tiefer Teller und 1 Plastikbecher oder 1 Plastiktasse *

*Geeignete Teller und Tassen aus Plastik (Preis zus. 3,00 €) werden mit dem Rucksack angeboten.

Bitte alle Verpackungsmaterialien entfernen!

Und ganz wichtig:

ein persönlicher Gruß - bitte ohne Adresse/Absender!

Bitte den gefüllten Rucksack bis zum 15.12.2019 im Pfarramt der Kirchgemeinde wieder abgeben.


 

Können Sie sich noch an den Schmetterling erinnern? Er zeigt uns in welche Großregionen unsere Kirchgemeinden strukturell miteinander verbunden sein werden.

Nun ist es vollbracht die Schwesternkirchverträge sind unterzeichnet, ein erster Schritt ist getan. Unsere Region (rot) besteht nun aus einem Schwesternkirchverhältnis mit den Gemeinden Borna/Lobstädt/Neukieritzsch (Emmauskirchgemeinde Bornaer Land), Bad Lausick/Etzoldshain, Regis Breitingen, Groitzsch, Pegau und dem Leipziger Neuseenland.

Wie schon berichtet ist diese strukturelle Veränderung notwendig, da unsere Kirchgemeinden immer kleiner werden und somit Kräfte (z. B. in der Verwaltungsarbeit oder in der Gemeindepädagogik) besser gebündelt werden können.


 

Am 24.12. feiern auch die Jugendlichen und jungen Männer ihren Weihnachtsgottesdienst, die in der Jugendstrafvollzugsanstalt Regis-Breitingen inhaftiert sind. Etwa 50 Gefangene besuchen den Gottesdienst.

Wie auch im vergangenen Jahr, möchte ich den Gottesdienstbesuchern ein Geschenk überreichen. Dabei ist das Geschenk beides: eine schöne Überraschung mit nützlichen Dingen und zugleich ein Zeichen, dass da draußen Menschen sind, die mir eine Freude bereiten wollen.

Bitte unterstützen Sie mich mit ein oder zwei Geschenken, die folgendes enthalten sollen:

Duschbad

1 Tafel Schokolade (kein Hohlkörper, kein Alkohol!)

1 Packung Buntstifte

1 Notizbuch A 5 oder A 6

Gern können Sie eine Karte mit einem Weihnachtsgruß beifügen.

Das Geschenk muss in durchsichtiger Folie verpackt werden. Falls Ihnen das zu schwierig ist, übernehme ich das Verpacken. Vielen Dank!

Die Geschenke werden von mir bis zum 19.12. in den Pfarrämtern abgeholt.

Mit herzlichen Grüßen Pfarrerin Ulrike Franke

(Tel. 034343-909339, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)


 

„Hunger nach Gerechtigkeit“ unter diesem Motto findet - wie im Vorjahr - auch unsere 61. Aktion statt. Bis zum heutigen Tag leben Millionen Menschen in Armut, werden verfolgt, gedemütigt oder ausgegrenzt. Brot für die Welt setzt sich dafür ein, diese Situation global und nachhaltig zu ändern.

Seit mehr als 60 Jahren kämpft Brot für die Welt für die Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit. In dieser Zeit wurde Beachtliches erreicht: Gemeinsam mit Partnerorganisationen weltweit und getragen von so Vielen in evangelischen und freikirchlichen Gemeinden in Deutschland konnten wir bisher bereits Millionen Menschen dabei unterstützen, ihr Leben aus eigener Kraft zu verbessern. Dabei zählt für Brot für die Welt jede und jeder Einzelne und die Verheißung, dass alle „das Leben und volle Genüge“ haben sollen.

Ab dem 1. Advent können auch Sie, liebe Gemeindeglieder für Brot für die Welt spenden. In den Gottesdiensten liegen wieder Spendentütchen aus, sie können aber auch direkt im Pfarramt spenden. Eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt kann ab 50 € ausgestellt werden.

Christina Schindler


 

 

           

 


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